Steckrüben: Rezept-Vorschläge und Informationen

Die Steckrübe hat eine lange Geschichte, hat sich aber als Gemüse im Vergleich zur Karotte o. Ä. nicht wirklich etablieren können. Dabei gibt es viele Rezepte, bei denen Steckrüben verwendet werden können.

Die Steckrübe, auch als Wruke, Kohlrübe, Erdkohlrabi, Unterkohlrabi, Untererdkohlrabi, Ramanke oder Bodenkohlrabi bekannt, ist ein Gemüse. Obwohl sie sehr vielseitig in der Küche verwendet werden kann, findet die Steckrübe auf vielen Speiseplänen keine Beachtung. Die gesunde Rübe mit der mehr oder weniger runden Form, einer meist grünen bis gelblichen Schale und weiß-gelbem Fleisch erinnert vom Geschmack her an Kohl. Steckrüben enthalten unter anderem Traubenzucker, Eiweiß, Mineralstoffe, Carotin, Provitamin A und die Vitamine B1, B2 sowie C und sind darüber hinaus aufgrund ihres hohen Wassergehalts äußerst kalorienarm. Den Sprung auf die Speisekarten des Landes schaffte die Steckrübe übrigens zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Aufgrund strenger Winter und schlechter Kartoffelernten war man gezwungen, auf das bis dato nur als Tierfutter verwendete Rübengemüse zurückzugreifen.

Bei der Zubereitung werden i. d. R. nur die bis zu 1.500 Gramm schweren Wurzelknollen verwendet. Diese werden je nach persönlicher Vorliebe in Stangen oder Würfel geschnitten und anschließend gedünstet, bevor sie speziell nach Rezept verarbeitet werden. Ein großer Vorteil der Steckrübe ist ihre Eigenschaft, dass sie beinahe jeden Geschmack von anderen Lebensmitteln, die mit ihr zubereitet werden, annehmen kann. Sie eignet sich daher hervorragen, um gewisse Speisen zu strecken.

Wer gerne einmal ein Steckrüben-Rezept ausprobieren möchte, hat viele Optionen. Es gibt verschiedene Eintöpfe mit Steckrüben, Steckrübenaufläufe, Steckrübensuppen und unterschiedliche Fleisch- und Fischgerichte, bei denen die Stecktrübe sehr gut als Beilage verwendet werden kann. Dabei kann die Rübe sowohl geschnitten als auch püriert zum Einsatz kommen.