Die zukünftigen Manager, Politiker und Leistungsträger unserer Gesellschaft müssen immer häufiger auf einen Studenten-Kredit zurückgreifen, um die Chance auf eine gute Ausbildung zu haben.
Die Welt im 21. Jahrhundert ist eine globalisierte Welt. Distanzen können in kürzester Zeit zurückgelegt werden, Menschen aller westlichen Länder sprechen fast alle mindestens zwei Sprachen, das Einstellungsalter von Unternehmen sinkt stetig. Es sind Zeiten, die für Studenten rund um den Globus nicht schwieriger sein könnten. Der internationale Konkurrenzkampf um immer weniger Arbeitsplätze ist in vollem Gange. Aber gerade deutsche Studenten haben einen Vorteil gegenüber ihren Kommilitonen in anderen Ländern und Kontinenten und dieser Vorteil wird zurzeit weiter ausgebaut: Das Stichwort lautet Studenten-Kredit.
Um sicher zu stellen, dass deutsche Studenten im internationalen Vergleich nicht weiter an Ansehen verlieren, ist die Bundesregierung seit einigen Jahren dabei, die Unterstützung für Studenten in Deutschland zu reformieren. Mittlerweile werden staatlich geförderte Kredite an Studis anerkannter deutscher Bildungseinrichtungen vergeben, die eine unvergleichbar geringe Summe an Zinsen mit sich bringt.
Das Problem, das Bildung zu einer Ware geworden ist, die nicht mehr allen Menschen mit Universitätszugangserlaubnis zugänglich ist, ist erkannt worden und wird hoffentlich bald behoben. Vor einigen Jahren ist eine Statistik veröffentlicht worden, die besagte, dass die Zahl deutscher Studenten abnahm. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, werden nun Möglichkeiten erörtert, die über das handelsübliche BAföG hinausgehen. Denn die Konditionen, die an diese Förderung geknüpft sind, sind leider oft durch ungünstige Umstände gegeben, die das Kind zum Teil gar nicht selbst verschuldet hat. Streitereien der Eltern sind nicht selten ausschlaggebend, warum ein Kind nicht mehr oder nur eingeschränkt BAföG berechtigt ist.
Damit diese Probleme in Zukunft nicht mehr bestehen, wird der Raum für die Aufnahme von einem Studenten-Kredit erweitert, der es dann doch wieder mehreren Abiturienten und Abiturientinnen möglich macht, entweder an einer deutschen Uni, oder aber sogar an einer anerkannten Bildungseinrichtung im Ausland zu studieren, eine Erfahrung, die in der globalisierten Welt hohe Bedeutung hat.
19. April 2010